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FAQ - häufige gestellte Fragen

Kann ich mal mitfliegen?

Nein!  In der Maschine gibt es zwar einen Platz für eine weitere Person. Dieser Platz wird aber lediglich zur Ausbildung des eigenen Nachwuchses genutzt.  Mitflieger brauchen vorher eine detaillierte Sicherheitseinweisung. Eine weitere Person kann nicht in den warmen Monaten des Sommers mitgenommen werden. Aus physikalischen Gründen benötigen die Triebwerke in den warmen Monaten des Sommers mehr Treibstoff, so dass das zusätliche Gewicht eines Mitfliegers den Einsatzradius weiter verkleinern würde.

Kann ich ein Praktikum bei Euch machen?

Nein, das ist leider nicht möglich. Immer wieder taucht die Frage von Schülern,Studenten  etc. auf, ob man bei uns ein Praktikum machen kann. Man muß sich dabei auch fragen, was für einen Sinn ein solches Praktikum haben soll, denn das Mitfliegen beim Einsatz selbst ist aus vielerlei Gründen nicht gestattet und die Zeit dazwischen hat oft nicht viel mit unseren Berufsbildern  zu tun. Wer sich also für den  Beruf  Pilot, Rettungsassistent oder (Not)Arzt interessiert, sollte an entsprechender Stelle dort nachfragen.

Warum fliegt der Hubschrauber nur bis Sonnenuntergang?

Das Fliegen im Dunkeln erfordert ganz besondere Voraussetzungen. Nachts müssen zwei  besonders geschulte Piloten eingesetzt werden, die sich beim Instrumentenflug gegenseitig unterstützen. Die Sichtverhältnisse müssen gerade nachts besonders gründlich gecheckt werden, was eine längere Vorlaufzeit bedeutet. Die Besatzung eines Intensivtransporthubschraubers (ITH) beträgt deswegen nachts auch 4 Personen. (2 Piloten, 1 HCM,1 Arzt)

 

Wann fliegt der Rettungshubschrauber nicht?

Rettungshubschrauber fliegen nicht, wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind, d.h. bei Nebel und tief hängenden Wolken. Notfalls muss ein Einsatz auch deswegen abgebrochen werden.

 

Wer bezahlt den Einsatz? Muss ich selbst bezahlen?

In der Regel bezahlt die Krankenkasse den Einsatz.. Die Anforderung geschieht über die zentrale Notrufnummer 112. (Siehe auch Startseite) Die Kosten für das Rettungsmittel werden dabei übernommen, ob Hubschrauber oder Rettungswagen. Letztlich entscheidet der Leitstellendisponent, ob der Hubschrauber alarmiert wird.

 

Wie verhalte ich mich bei Start und Landung als Passant?

Wichtig ist vor allem Abstand. Die Rotorblätter erzeugen starke Luftverwirbelungen, die zum Umherfliegen von beweglichen Dingen, wie Sand, Schotter oder Schnee  führen können. Auf jeden Fall sollte man sich nicht im Bereich des Heckrotors aufhalten und sich niemals dem Hubschrauber von hinten nähern. Immer den Blickkontakt mit dem Piloten halten. Dass man in der Nähe des Hubschraubers nicht rauchen sollte, versteht sich von selbst. In schrägem Gelände können sich die Rotorblätter dem Boden nähern, deswegen immer von der Talseite an die Maschine herangehen. Im Zweifel lieber Abstand halten und auf Anweisungen warten! Sollten Sie können sich am Einsatzort durch Winken bemerkbar machen. es empfiehlt sich lose Gegenstände zu sichern und Fenster und Türen geschlossen halten. Eventuell können Sie auf Hindernisse, wie oberirdische Leitungen aufmerksam machen.

 

Warum heißen die Rettungshubschrauber "Christoph..."?

Der heilige Christophorus ist der Schutzpatron der Reisenden, man hat sich darauf geeinigt die Rettungshubschrauber in Deutschland und Österreich nach ihm zu benennen. In Tschechien heissen die RTHs übrigens "Krystof"

 

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