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Home Luftrettung

Luftrettung

   

Die Luftrettung in Deutschland hat mittlerweile eine 40-jährige Geschichte und wird heute an ca. 75 Standorten von verschiedenen Organisationen betrieben. Heute ist die Luftrettung  eine Selbstverständlichkeit, das war aber nicht immer so: In den 60er Jahren stieg die Zahl der KFZ auf den Straßen stark an. Die Zahl der Verkehrstoten stieg 1970 auf ca. 20.000 an. (Zum Vergleich: 2009 gab es 4160 Unfalltote bei knapp 50.000.000 zugelassenen KFZ.)  Bis zu diesem  Zeitpunkt gab es in Deutschland keinen einheitlichen Notruf, wenige Rettungsleitstellen und die bodengebundenen Rettungsmittel waren unzureichend ausgerüstet. Notarztwagen gab es nur in Großstädten. In dieser Zeit begannen engagierte Ärzte in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Hubschrauberbetreibern in Pilotprojekten Hubschrauber in den Rettungsdienst zu integrieren. Nicht zuletzt  die bekannte Geschichte um den tragischen Unfalltot von Björn Steiger am 3. Mai 1969 in Winnenden und die daraufhin von den Eltern gegründete Björn Steiger Stiftung führte zur festen Etablierung von Rettungshubschraubern.

 

Mit der Indienststellung des ADAC RTH Christoph 1, einer BO 105, am Krankenhaus München Harlaching am 1.11.1970 fing alles an, wobei es bereits 1968 einen Modellversuch gab. Sporadische Einsätze gab es bereits Ende der 50er Jahre. Während der Sturmflutkatastrophe von 1962 wurden viele vom Hochwasser eingeschlossene Menschen durch Hubschrauber gerettet. Zu verdanken war der Großeinsatz von Hubschraubern  übrigens Altkanzler Helmut Schmidt, der damals Innensenator von Hamburg war. Einzelne Luftretter gab es in den 60ern in der Mainzer Uniklinik, in Nürnberg und im hessischen Obermörlen durch einen Dr. Feder, der damals als Privatmann viele Einsätze flog. In Frankfurt stationierte die Bundeswehr 1968 an der Unfallklinik eine Vertol H-21 (fliegende Banane) . Bis heute steht hier der Christoph 2- an der BGU. In München machte der ADAC Versuche mit einer gecharterten Bell 206, immerhin 52 Einsätze in 7 Wochen wurden absolviert.

Seit 1968 betrieb der ADAC also Modellversuche mit Luftrettung und trug damit wesentlich dazu bei, den Nutzen der Luftrettung nachzuweisen. Mit dem der BO 105 in München fing alles an, 1984 wurde in München die erste BK 117 in Dienst gestellt und 1987, als es in Berlin deutschen Luftfahrzeugen noch untersagt war zu fliegen, betrieb der ADAC mit dem Christoph 31 in Zusammenarbeit mit einem US Betreiber eine BO 105 als RTH. Ende der 90er übernahm der ADAC einige Bundeswehrstandorte, so auch in  Rheine 1998. Aus SAR 76 wurde Christoph Europa 2.

Heute betreibt die ADAC Luftrettungs GmbH , als Tochter des ADAC 1982 gegründet, 34 Standorte in Deutschland.Mehr als 47 000 Einsätze mit 42 000 versorgten Patienten pro Jahr. Mit 51 Hubschrauber an 34 Standorten.

Seit dieser Zeit gab es über 1,5 Millionen Einsätze. Ein Viertel davon wurden durch ADAC Hubschrauber absolviert.

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Mehr informationen zur geschichte der Luftrettung unter "Historisches"

 

 

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